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Fanti Baum

1982 in Berlin geboren, arbeitet als freie Dramaturgin und Theatermacherin im zeitgenössischen Theater und bildender Kunst in interdisziplinären Projekten, Ausstellungen, Festivals und Performances. 2012 kuratierte sie die Performancereihe des Ausstellungsprojektes Demonstrationen für den Frankfurter Kunstverein und arbeite hier u. a. mit Claudia Bosse, Schwabinggrad Ballett, Yorgos Sapountzis und Les Trucs zusammen. Bei dem experimentellen Musiktheater Josefine am Theater Krefeld/Mönchengladbach arbeitete sie als Produktionsdramaturgin zusammen mit Sagardia, Christian Grammel und Lennart Dohms. Ebenso als Produktionsdramaturgin tätig war sie jüngst bei der Choreografie what about catastrophes? von Claudia Bosse, die im April 2014 im Tanzquartier Wien Premiere hatte. Eigene Arbeiten zeigte sie im Frankfurt LAB Schlusschor: (Non)Acting Things und dem Thalia Theater Halle Pooling: Reisen durch pauschale Welten. Ihr Film a movie without a picture: ein manifest für ein theater ohne publikum wird 2014 auf dem European Media Art Festival in Osnabrück gezeigt. Fanti Baum studierte Kulturwissenschaften in Magdeburg und absolvierte den Masterstudiengang Dramaturgie bei Nikolaus Müller-Schöll und Laurent Chétouane in Frankfurt. Bevor sie sich entschied freischaffend zu arbeiten, war sie fest am Thalia Theater Halle und am Theater Winkelwiese in Zürich engagiert. Selber inszenierte sie bislang am liebsten Dinge und den Theaterapparat – zuletzt beim Festival Junger Talente in Offenbach.

PERFORMANCES (Auswahl) Pooling: Reisen durch pauschale Welten, Thalia Theater Halle 2007 Josefine (Sagardia, Grammel, Dohms), Theater Krefeld/Mönchengladbach 2012 Messingkauf: der Apparat schlägt zurück. Frankfurt Lab 2013 Schlusschor: (Non) acting things. Frankfurt Lab 2014 What about catastrophes? (Regie: Claudia Bosse), Tanzquartier Wien 2014 (Dramaturgie) Gegenbügeln. An Instruction to . Festival Junger Talente Offenbach 2014 Money Talks. Im Schatten der Türme (Arty Chock). StudioNaxos / Lichter Filmfest Frankfurt International, Frankfurt 2014/2015

 

Rose-Anabel Beermann

ist freiberufliche Choreographin, Dramaturgin und Performerin aus Berlin. Sie studierte Kulturwissenschaften an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) und absolvierte im Anschluss das Programm ‚Dance Intensive‘ der Tanzfabrik in Berlin. Im Oktober 2010 begann sie das Studium des Masters ‚Choreographie und Performance‘ am Institut für Angewandte Theater-wissenschaft in Gießen, welchen sie Anfang 2013 erfolgreich abschloss. Als Performerin hat sie unter u.a. für die Bulgarische Künstlerin Iva Sveshtarova, die Frankfurter Regisseurin Susanne Zaun, das Performancekollektiv Swoosh Lieu und den Filmregisseur Peter Ott gearbeitet. Gemeinsam mit verschiedenen Kollaborateur_innen hat sie folgende Projekte realisiert: ‚Velocity Pumps‘ (2011), ‚A brand new species‘ (2012), ‚Solo to the Pole‘ (2013), ‚Show me how‘ (2014) und ‚Balkan Dance Reality Show‘ (2015) welche u.a. im Künstlerhaus Mousonturm, dem Frankfurt_LAB, der Vierten Welt (Berlin), den Sophiensaelen und auf unterschiedlichen internationalen Festivals gezeigt wurden. Im Rahmen des Freischwimmer-Festivals 2014/15 produzierte und tourte sie die Arbeit ‚Strip naked, talk naked‘, eine Kollaboration mit Iva Sveshtarova. Im September 2015 hatte ihr Projekt ‚There is a better version of you out there‘ in den Sophiensaelen Premiere, eine Arbeit über die zunehmende Kultur der Selbstvermessung. Dieses Jahr möchte sie ihre Forschung zum Thema der körperlichen Selbstoptimierung im Rahmen von ‚My body is the field for the battles of tomorrow‘ vertiefen – dieses Mal mit dem Fokus auf aktuellen Fitnessprogrammen -; ihre neue Arbeit wird im November 2016 in den Sophiensaelen zu sehen sein.

 

Frédéric  De Carlo

born 1972,  studied contemporary dance  at the Conservatoire National Supérieur de Paris. As a choreographer, he has worked together with Frédéric Gies from 1998 to 2004 (“En Corps”, CND Paris, amongst others), including collaborations with scholars Paul B. Preciado, Marie-Helène Boursier, Sylvie Tissot, and Pierre Tevanian. He choreographed “The Stage” (Sophiensaele 2009) and “The Partners” (Tanztage Berlin 2010, together with Odile Seitz). As a dancer, he was to be seen, amongst other pieces, in Eszter Salamon’s “Reproduction” (Tanznacht Berlin 2004), Frédéric Gies’s “Dance” (Sophiensaele Berlin 2008), Alice Chauchat’s “Collective Sensations” (Tanz im August 2009), Gies’s “Seven Thirty in Tights” (Sophiensaele 2011) and Tino Sehgal’s “Instead of allowing something to rise up …” (Centre Pompidou Paris 2012).  He was involved as choreographer and dancer in „Elegante Nichtigkeit“, a site specific project by Barbara Weber, a production of Theater Neumarkt in  the  frame of Festspiel Zurich  in June 2013. He lives and works  in Frankfurt and Paris. His aim is to focus on the links between aesthetics and politics within the field of choreographic writing.

 

Joana Tischkau

geboren 1983 in Göttingen, begann mit dem Tanzen weil es ihr als angemessen erschien. Formelles Tanztraining begann Sie allerdings erst mit 26 als Sie sich dazu beschloss Tanz und Schauspiel an der Coventry University in Großbritannien zu studieren. Davor nutzte Sie jede gesellschaftliche, der Freizeitgestaltung zugeschriebene, Möglichkeit sich zu bewegen. Sie lernte ihr Handwerk in Jugendzentren, Clubs, Discos und der Tanzschule von nebenan. Seit 2013 studiert sie Choreographie und Performance am Institut für Angewandte Theaterwissenschaften in Giessen. Im Rahmen ihres Studiums erarbeite Joana Projekte wie TPFAWY die sich mit humorvoller Präzision ihrem sozio-kulturellen Vordergrund widmen und stereotype Rollenbilder weiblicher, schwarzer Sexualität hinterfragen. Als Choreografin arbeite sie des weiteren an Tanz und -theaterpädagogischen Projekten mit Deutschen sowie Geflüchteten Jugendlichen in Marburg und Umgebung.

 

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